Gornergrat: Zeit für die Seele

Gemäss Pfarrer Stefan Roth sind die Menschen in den Ferien offener für das Geistliche. In der Ferienzeit bleibt Hektik und Stress fern und die Gäste haben Zeit sich dem Seelenleben zu widmen. Es sei spannend in einem Tourismusgebiet als Pfarrer tätig zu sein. Interessant sei ebenfalls die Bedeutung von Kerzen und Licht in der Kappelle. Licht ist in der ganzen Welt für viele Religionen ein wichtiges Symbol./by

Gornergrat: Tradition und Moderne verbinden

Für Buchautor und Abenteuer Reinhold Messner muss eine Tourismusdestination die Tradition mitbewahren. “Tourismusdestinationen sind dem Wandel der Zeit erlegen und das ist auch gut so”, erklärt Reinhold Messner gegenüber rro. Ohne die enorme Entwicklung würde beispielsweise Zermatt noch heute ein armes Bergdorf sein und die Abwanderung eines der grossen Probleme. Für den Touristen sei jedoch auch die Kultur und Tradition ein Anziehungspunkt. Deshalb müsse man in den Destinationen auch die Geschichte schützen./wy  

Gornergrat: Stellarium soll an Attraktivität gewinnen

Wie Kulmhotel-Geschäftsführer Thomas Marbach sagte, seien die beiden markanten Dach-Kuppeln in der Vergangenheit zu Forschungszwecke rege genutzt worden. Auf die Wintersaison 2013/2014 werde unterhalb des Dachs ein Infopavillon erstellt. Das Projekt entstehe in Zusammenarbeit mit der Burgergemeinde Zermatt und der Uni Bern. Damit solle die Forschungsarbeit der Öffentlichkeit näher gebracht werden./ap

Gornergrat: Weltcuppiste für Gäste

Auch wenn das Gornergratgebiet gut erschlossen ist, stehen weitere Projekte im Raum. Gemäss Markus Hasler, CEO Zermatt Bergbahnen AG, möchte man das Pistenangebot im Gebiet Gornergrat noch verbessern. Ein erstes Projekt ist eine Piste vom Gornergrat bis in die Nähe vom Furi. Diese Piste sei in erster Linie für den Gast gedacht, erklärt Markus Hasler weiter. Ziel sei es bis im Sommer 2017 das Projekt soweit abgeschlossen zu haben./wy

Gornergrat: Wie die Bahn auf den Berg kam

1896 wurde mit dem Bau der gigantischen Ausflugsbahn, der GGB Gornergrat-Bahn begonnen. Da der Gornergrat auf einer Höhenlage von 3089 M. ü. M. liegt, war die Bauzeit zwischen Schneeschmelze und dem Wintereinbruch äusserst kurz. Über 1000 Arbeiter kamen gleichzeitig zum Einsatz – die meisten von ihnen waren Italiener. Insgesamt waren während der zweijährigen Bauzeit rund 2400 Arbeiter beschäftigt. Wie der ehemalige Kurdirektor von Zermatt, Amade Perrig erklärt, war die Erstbesteigung des Matterhorns der Auslöser für das Projekt./wy

Gornergrat: Neuer Weltrekord – 508 Alphörner auf 3089 Meter über Meer

Ziel war es, den im Jahre 2009 aufgestellten Alphorn-Weltrekord mit 366 Alphornbläsern zu übertreffen. Vor einer einzigartigen Bergkulisse mit Matterhorn und 28 weiteren Viertausendern wurde mit dem Gornergrat-Fest 2013 das Alphorn als Schweizer Tradition ins Zentrum gerückt. Verschiedene kantonale, nationale und internationale Alphornformationen gaben, unterstützt von 26 Fahnenschwinger-Formationen, ihr Können zum Besten. Das Gemeinschaftskonzert und der Weltrekordversuch der Alphornbläser fand am Vormittag statt./rj