25 Jahre Medienarbeit

25 Jahre Unwetterkatastrophe Brig. Sie markierte auch den Beginn meiner Zusammenarbeit mit dem Lokalsender rro. Aus Visp konnten keine Lokalreporter nach Brig gelangen, denn alle Wege und Stege waren geflutet und unterbrochen. Die Büros der Zeitung „Walliser Bote“ in der Briger Furkastrasse waren überschwemmt und unbrauchbar. Das Radio bot sich als einziges schnelles und funktionierendes Medium…

Weischt no wies gsi ischt?

Die Lyrikerin Anna Maria Bacher gilt als die bedeutendste Schriftstellerin der Gegenwart in Walser Mundart. Anlässlich der Brauchtumstage war sie zu Gast im Alpmuseum auf der Riederalp. Eingeladen hatte sie die Leiterin Roberta Brigger. In der heimeligen Stube des Alpmuseums rezitierte Anna Maria Bacher ihre Gedichte in „Pumattertitsch“, das heute nur noch von wenigen gesprochen…

Die literarischen Viertausender des Thomas Lehr

Der Spycher Literaturpreis ging dieses Jahr an den deutschen Schriftsteller Thomas Lehr. In einer wunderschönen, gediegenen und eindrücklichen Feier traf sich heute Sonntag, 16. September, im Schloss Leuk, was in Literatur und Kultur so Rang und Namen hat. Die Protagonisten des Tages waren freilich der Geehrte Thomas Lehr mit seiner Frau Dorothea Kern (Bild oben). Die…

Den Wilden Westen im Handgepäck

Im Bahnhof Brig traf ich sie. Sie kam aus Santa Fe, New Mexico. Seit vielen Jahren ist sie eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen der Schweiz. Seit sie nach Amerika ausgewandert ist, wirkt sie glücklicher. Die filmreife Landschaft im Wilden Westen der USA beflügelt ihre Kreativität. Milena Moser ist angekommen. Sie strahlt. Ihr Lächeln spricht Bände. Die Literaturkritik…

Kontrabass statt Stainway-Flügel

Barbara Terpoorten lud in den literarischen Salon ein. Ausgegraben hatte sie einen Roman aus dem Jahr 1983. Der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard erzählt darin vom beruflichen und privaten Auf- und Abstieg dreier angehender Konzertpianisten. Der zentrale Protagonist in der Erzählung ist Glenn Gould, dessen Genialität und Perfektion seine Kollegen dazu treibt, das Klavierspiel umstandslos aufzugeben. Aber…

Dankeschön für die Blumen!

War das ein wundervoller Start zu meiner Lesetour! Der gefilmte Live Talk mit Moderatorin Maya Burgener im „La Fleur“ in Ried-Brig begeisterte vor einer herzerwärmend mitgehenden Zuhörerschaft und vor blumig-romantischer Dorfkulisse.  Am Brigerberg, dort wo einige dramatische Szenen des Romans spielen, bot sich auch eine hervorragende Gelegenheit, die politisch-gesellschaftliche Dimension des Romans „Vergiss nicht die Blumen…

Eine gelungene Mariage

Die Zusammenarbeit zweier Oberwalliser Kulturschaffender trägt weiterhin Früchte. Die Texterin Cornelia Heynen-Igler und die Illustratorin Helga Zumstein präsentierten einen Band mit bebilderten Kurzgeschichten. „StillLeben – Frauengeschichten“ ist im Rotten Verlag erschienen. Laudator Charles Stünzi bezeichnete das Zusammenspiel von Bild und Text, aber auch die Zusammenarbeit der beiden Kulturschaffenden, als eine „gelungene Mariage“. Stärke, dein Name sei…

Donnerstag hoch drei

Gleich drei kulturschaffende Frauen laden am kommenden Donnerstag, 6. September, zur persönlichen Performance. Cornelia Heynen-Igler feiert die Vernissage ihres Kurzgeschichten-Bandes im Garten der Illustratorin Helga Zumstein. Zur gleichen Zeit tritt Nathalie Benelli, die Verantwortliche für Kulturpromotion Kultur Wallis, im World Nature Forum in Naters auf. Und gleichzeitig liest in der ZAP Brig mit Milena Moser…

Nur 100 Wörter pro Tag

Was, wenn Frauen nur 100 Wörter pro Tag sprechen dürften? Diese Frage stellt sich die Lingustin Christina Dalcher. Als Antwort auf diese Frage hat sie einen feministischen Thriller geschrieben. Was, wenn es den Frauen nur noch erlaubt wäre, zu summen oder zu singen, nachdem sie den Vorrat von hundert Wörtern pro Tag aufgebraucht haben? Wir alle…

Wann ist man ein Mann?

Männer haben es nicht einfach. Sie müssen viel Kritik einstecken. Besonders dann, wenn Männer zu Vätern werden. Was mussten wir Väter uns nicht schon alles anhören! Wir Väter engagieren uns zu wenig zu Hause. Wir arbeiten zu viel. Die Frauen sind für alles alleine verantwortlich… Nun räumt endlich jemand auf mit dieser unberechtigten Kritik. Ausgerechnet eine…