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Freitag, 20.05.2011 |
Martin Bammatter, Naters |
| Viehzüchter mit Leidenschaft |
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| Martin Bammatter ist in Naters geboren und aufgewachsen. Bereits als kleiner Junge verbrachte er seine Freizeit am liebsten bei den Schafen und Ziegen im Stall. Später begeisterte er sich für die Evolèner-Rasse. Die Evolèner-Rasse ist eine uralte Walliser Viehrass, welche jedoch immer mehr zu einer Randrasse verkam. An Weihnachten 2000 kaufte sich Martin Bammatter zusammen mit seiner Frau eine Evolèner-Kuh mit Rind. Später besuchte er einen Expertenkurs. Seitdem setzt sich der leidenschaftliche Züchter und Zuchtbuchführer von der Evolèner Viehzuchtgenossenschaft Wallis l dafür ein, dass die Rasse nicht ausstirbt. |
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Donnerstag, 19.05.2011 |
Victor Bergitta, Berlin |
| Die Sängerin von den Seychellen |
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| Es kommt immer auf die Perspektive an: Für das deutsche Publikum gilt Bergitta Victor als die Sängerin von den Seychellen, hier in der Schweiz hingegen bezeichnen wir sie, trotz Schweizer Pass, als die Deutsche. Verkehrte Welt? Nein, nur eine turbulente Biographie. Bergitta Victor, geboren auf den Seychellen, verbrachte einen Teil ihrer Jugend in Tansania und in der Schweiz. Heute lebt die Künstlerin in Berlin und beschreibt sich selbst, ganz neutral und weltbürgerlich, als Bergitta Victor, die Sängerin. Mag sie, begegnete man ihr in Berlin auf der Strasse, eher ruhig und zurückhaltend wirken, so kommt auf der Bühne ihre aufgeweckte, lebendige und humoristische Seite zum Tragen. Und dabei wird ihre Ansprache stets persönlich, erzählen ihre Songtexte von eigenen Erlebnissen und der intensiven Beobachtung anderer Menschen. Hier zeigt sie keine Berührungsängste, streckt ihre Fühler in alle erdenklichen Richtungen aus. |
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Mittwoch, 18.05.2011 |
Petra Buri, Ried-Brig |
| Produkte entwickeln in der Schule - Fussball in der Freizeit |
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| Petra Buri ist 18 Jahre alt und wohnt in Ried-Brig. Zurzeit besucht sie die 2. bilingue Klasse der Ecole de Commerce in Siders. Auf dem Stundenplan findet man auch das Fach Projekte. Dabei haben Petra Buri und ihre Mitschüler ein Kissen entwickelt, in dem man sein Musikgerät verstauen kann und so bequem Musik hören kann. Dieses Produkt muss nun auch verkauft werden, wollen die Schüler doch mit den Einnahmen ihre Matura-Reise finanzieren. In ihrer Freizeit tanzt Petra Buri sehr gerne, seit zwei Jahren bei der Tanzgruppe Move Challenge, sie trifft sich aber auch gerne mit Freunden oder verkriecht sich mit einem Buch, wenn sie es ruhig mag. Die Ried-Brigerin interessiert sich jedoch auch für Fussball und ist begeisterter FC Sitten Fan. Wenn möglich, drückt sie bei den Heimspielen im Tourbillon den Wallisern die Daumen. |
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Dienstag, 17.05.2011 |
Bernhard Gasser, Naters |
| Kreativität mit Holz und Eisen |
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| Bernhard Gasser ist in Naters und in Geimen aufgewachsen, seine Sommerferien verbrachte er in Törbel. Seinen Berufsweg startete Bernhard Gasser bei den SBB und begann seine Tätigkeit als Kondukteur. Nach einigen Wanderjahren bei der SBB arbeitet er heute im Call Center. Dort betreut er unter anderem Mitarbeiter mit einem Handicap. In seiner Freizeit liebt er die Kreativität, ist begeisterter Künstler. Er arbeitet vorallem mit Holz und Eisen und hat dies bereits von seinem Vater vererbt bekommen, der eine Holzwerkstatt hatte. Ende Mai wird Bernhard Gasser nun eine eigene Ausstellung präsentieren können und dazu Geschichten erzählen, das ganze unter dem schönen Namen: Eisengeschichten - diese Ausstellung ist für ihn das grösste Geburtstags-geschenk, darf er doch am Wochenende der Vernissage seinen 50igsten Geburtstag feiern. |
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Montag, 16.05.2011 |
Brigitte Wolf, Bitsch |
| "Wir tragen Verantwortung für unsere Flora und Fauna |
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| Mit dem Buch Verantwortungsarten Wallis ist Brigitte Wolf eine Meisterleistung geglückt und ein langersehnter Wunsch ging gleichzeitig in Erfüllung. In ihrem Werk werden die 62 wichtigsten Walliser Verantwortungsarten unter den Blütenpflanzen, Tagfaltern, Heuschrecken und Landschnecken in Text und Bild vorgestellt. Was bringen teure Schutzmassnahmen für eine in der Schweiz gefährdete, anderswo in Europa aber häufige Art? Sollten wir unser Augenmerk nicht vielmehr auf Arten richten, für welche der Schweizer Anteil am Gesamtareal von internationaler Bedeutung ist? Das vorliegende Buch versucht herauszufinden, für welche Tier- und Pflanzenarten der Kanton Wallis eine internationale Verantwortung trägt. Entstanden ist eine Momentaufnahme, die als Nachschlagewerk für Einheimische und Gäste, als Grundlage für Entscheidungsträger im Naturschutz und als Lehrmittel im naturkundlichen Unterricht dienen kann. |
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