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Donnerstag, 11.11.2010 |
Silvia Graber, Zürich |
| Journalismus ist meine Bestimmung |
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| Silvia Graber wuchs in Turtmann auf. In der Schule schrieb sie am liebsten Aufsätze. Dies änderte sich auch am Kollegium in Brig nicht. Ihr Matura-Aufsatz zum Thema Nachrichten wurde mit einem Preisgeld von 400 Franken ausgezeichnet. Drei Wochen vor der Matura nutzte Silvia Graber das Angebot, das Oberwalliser Lokalradio rro näher kennenzulernen. Trotz Begeisterung entschied sie sich nach der Latein-Matura für ein Jurastudium an der Uni Freiburg. Während den Semesterferien absolvierte Silvia Graber ein 2-monatiges Praktikum beim Walliser Boten. Von da an wusste sie, Journalismus ist ihre Bestimmung. So kam ein Anwaltspraktikum nach dem Lizentiat nicht mehr in Frage. Silvia Graber wollte einen Job in den Medien. Kurzerhand rief sie beim Radio Rottu an. Dort war aber zu dem Zeitpunkt keine Stelle zu vergeben. Doch Silvia Graber schaffte es, den Geschäftsführer zu überzeugen. Keine zwei Stunden später stand sie im Radiostudio und machte eine Stimmprob-Aufnahme. Zwei Tage später konnte die junge Turtmännerin ihren Arbeitsvertrag unterzeichnen und blieb dann fast drei Jahre beim Radio. Es war eine hektische Zeit. Doch auch absolut genial, so Silvia Graber. Dann, im Juni 1999, kam der Ruf aus Zürich. Das damalige Tele 24 wollte die begabte junge Journalistin bei sich haben. So erlernte Silvia Graber auch noch das Handwerk einer Videojournalistin. 2003 wechselte sie zum Schweizer Fernsehen SF, genauer gesagt zum Nachrichtenmagazin 10 vor 10. Beim SF arbeitet Silvia Graber heute noch als Wallis-Korrespondentin. |
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Mittwoch, 10.11.2010 |
Georges Schmid, Visp |
| Mann der ersten Stunde |
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| Vor 20 Jahren machte sich Georges Schmid zusammen mit einem Team stark für ein eigenes Oberwalliser Radio. Nachdem die Konzession ausgesprochen und die Leute und das Gebäude gefunden war ging rro am 11.11.1990 zum ersten Mal auf Sendung. In den Anfangszeiten realisierte Georges Schmid selber noch Reportagen. Später war er knapp 10 Jahre Verwaltungsratspräsident der Radio Rottu Oberwallis AG. Georges Schmid leitet sein 30 Jahren ein eigenes Advokat- und Notariatsbüro. Seine Freizeit verbringt der gelernte Pilot am liebsten in der Luft. |
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Dienstag, 09.11.2010 |
Andrea Marti, Biberist |
| Vom rro zum Swiss TXT |
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| Seit bald schon 20 Jahren ist Andrea Marti-Werlen ein fester Bestandteil der Schweizer Medienlandschaft. Ihre Karriere startet sie 1990 im Starterteam von rro. Später zog es sie weiter zu Radio Eviva. 1995 war Andrea Marti-Werlen im IOC-Kongress in Budapest zuständig für die Berichterstattung von 10 Lokalradios zur Vergabe der Olympischen Spiele 2002. 1997 fand die Journalistin bei Swiss TXT eine neue Herausforderung. Dort schreibt sie für Sendungen wie "SF bi de Lüt" oder "Benissimo" die Untertitel für Hörbehinderte. Im letzten Jahr absolvierte sie zudem eine interne Weiterbildung zur Respeakerin. |
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Montag, 08.11.2010 |
Willy Vogel, |
| Mit "Swiss Rock" zum Sieg am Eurovision Song Contest |
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| Willy Vogel setzt nach den grossen Erfolgen der letzten Jahre (Gewinn Prix Walo, Gold-Auszeichnungen, grosse TV- Auftritte u.v.m.) noch einen drauf und startet mit seinem neuen Projekt WillyTell & sini Bänd durch. Er bleibt nicht nur seinem Örgeli treu, vielmehr setzt er mit der Band und ihrem eigenwilligen �Swiss-Rock� neue Massstäbe. Mit ihrem eigenwilligen Swiss-Rock begeistern sie die Schweiz landauf / landab.
WillyTell & sini Bänd spielen Mundartrock, frisch und frech gemixt mit Musikelementen aus der Schweizer Kultur. Dem Örgeli werden moderne und ungewohnte Riffs abgerungen, Motorsäge und Ölfässer werden in überraschenden Showeinlagen eingebaut, Alphorn und Bättruef lassen das Schweizer Brauchtum aufleben und die tiefgründigen Balladen lassen ein �Hüenerhuut- Gfüu� zurück. Mit ihrem Song " De Fluech vom Äntlibuech" will Willy Tell die Schweiz am Eurovision Song Contest vertreten. |
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Sonntag, 07.11.2010 |
Gary Furrer, |
| Garant der grossen Sprünge |
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| Der Turn- und Sportlehrer Gary Furrer war bei Swiss-Ski zehn Jahre lang Disziplinenchef Skisprung und beendete mit Vancouver 2010 seinen dritten olympischen Zyklus in dieser Funktion. In seine erfolgreiche Ära fallen nicht bloss sämtliche Erfolge des Weltklasse-Duos Simon Ammann/Andreas Küttel, sondern auch der Aufbau von Einsiedeln als nationale Basis des Schweizer Skisprungsports. Der Luzerner war 1990 Trainer am neu gegründeten Skisprung-Leistungszentrum in Einsiedeln und Konditionscoach. Obwohl Furrer als Disziplinen-Verantwortlicher für sämtliche administrativen Arbeiten zuständig gewesen ist, arbeitete der 48-Jährige eng mit seinen Athleten zusammen. Er schrieb ihnen die Trainingspläne und leitete an seinem Wohnort in Einsiedeln die Konditionseinheiten. In technische Fragen mischte er sich hingegen nicht ein. Neu ist Gary Furrer Chef Breitensport bei Swiss-Ski. Dass es dem langjährigen Chef Breitensport ein überaus wichtiges Anliegen war und immer noch ist, Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene, für den Schneesport zu begeistern, sei jederzeit spürbar. |
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