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Montag, 08.02.2010 |
Heinrich Rieder, Wiler |
| Faszination Lötschentaler Tschäggättä |
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| Heinrich Rieder aus Wiler ist gelernter Schreiner. 13 Jahre arbeitete er auf diesem Beruf als Selbstständiger. Heute ist Heinrich Rieder Gemeindearbeiter und für den Inneren Dienst zuständig. Gerade im Winter gibt es viel zu tun, so heisst es früh aufstehen um den Schnee wegzuräumen. Sein Herz schlägt unter anderem für die traditionellen Lötschentaler Holzmasken - die Tschäggättä. In seinem Maskenkeller schnitzt Heinrich Rieder diese dann auch selber. Während der Fasnacht verkleidet sich Heinrich Rieder und macht mit seiner Maske die Strassen vom Lötschental unsicher. Mit seinen Masken war er auch schon im Ausland, u.a. in Lissabon oder auch Berlin unterwegs und gewann schon viele Preise für sein ganz spezielles Handwerk. Er bringt sozusagen den Lötschentaler Brauch in die weite Welt hinaus. Seit bald 40 Jahren schnitzt Heinrich Rieder die Masken und vermietet diese auch. Aber nicht nur Tschäggättä lagert er bei sich zuhause, auch die traditionellen Kostüme stellt er selber her. In seiner Freizeit traf man Heinrich Rieder oft auf den heimischen Skipisten, auf dem Fussballplatz oder an einer steilen Wand beim Klettern. |
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Sonntag, 07.02.2010 |
Gerold Supersaxo , Saas-Fee |
| Grosses Interesse am Dorf- und Vereinsleben |
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| Gerold Supersaxo ist 1964 in Saas-Fee geboren und dort aufgewachsen. Nach der obligatorischen Schulzeit absolvierte er eine Lehre als Maler in Brig und anschliessend die einjährige Vorarbeiterschule in Bern. Nach dem Abschluss seiner Ausbildung kehrte er auf Saas-Fee zurück, wo er 1991 die Firma Supersaxo Malergeschäft von seinem Vater übernahm. Gerold Supersaxo bezeichnet sich selbst als einen richtigen Gesellschaftsmensch, was sich vor allem in seinem grossem Interesse und Engagement für das Dorf- und Vereinsleben zeigt. Seit zwei Jahren ist er Präsident des Jodlerclub Gletscherecho, Mitglied ist er bereits gut 19 Jahren. Im sportlichen Bereich ist Gerold Supersaxo vor allem ein begeistertes und langjähriges Mitglied des Curling Club und ist zudem auch regelmässig auf der Ski-Piste und dem Golfplatz anzutreffen. |
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Samstag, 06.02.2010 |
Stefan Kuonen, Saas-Fee |
| Es droht ein grosser Mangel an Hausärzten |
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| Stefan Kuonen ist in Termen / Rothwald aufgewachsen. Er besuchte das Kollegium in Brig und danach studierte er in Freiburg und Bern Medizin. Zwischen dem Jahr 1989 als er das Staatsexamen bestand und dem Jahr 1998 arbeitete er in verschiedenen Medizinischen Einrichtungen; so als Truppenarzt der Infanterie Bern, als Assistenzarzt in Brig, Visp und Bern. Nach dieser Zeit beschloss er, bei einer Arztpraxis in Saas-Grund einzusteigen. Einige Jahre später 2002 entschied er sich gemeinsam mit seiner Ehefrau Stephanie eine Arztpraxis in Saas-Fee zu eröffnen und zu leiten. Sie ist die einzige Praxis im Ort, weshalb Stefan Kuonen an über 300 Tagen im Jahr einen 24-Stunden Dauerdienst aufrechterhält. Wenn er dann doch Zeit für Hobbys hat, beschäftigt er sich mit Lesen oder ist sportlich beim Skifahren, Schneeschuhlaufen, Volleyball, Wandern oder auf dem Mountainbike unterwegs. |
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Freitag, 05.02.2010 |
Alwin Sarbach, Brig |
| Als Grossvezier das Zepter in der Hand |
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| Aus einem politischen Geplänkel entstand im Jahre 1903 in Brig eine Fastnachtsgesellschaft, der Türkenbund - eine jugendfrische Kampfansage an
Trägheit, Sturheit und Intoleranz. Ende 1902, im kampfbetonten Variantenstreit um die Berner Alpenbahn, Wildstrubel oder Lötschberg, schieden sich wie im benachbarten Bern auch die Geister am Lauf des Rottens. Der Walliser Bote setzte sich für die Wildstrubelvariante ein. In einer heftigen Auseinandersetzung rief der Walliser Bote den Brigern spöttisch zu, Brig sei noch lange nicht das Mekka des Oberwallis. Prompt nahm Brig den Fehdehandschuh auf. Am Dreikönigstage anno 1903 liess Li Ben Müller zur ersten grossen Nationalversammlung zusammenkommen. Eine stattliche Schar versammelte sich und beschloss einmütig, die Herausforderung mit dem Schlachtruf: Brig ist Mekka! zu beantworten. Es entstand der Bund der Türken von Brig. Seit zwei Jahren führt Grossvezier Alwin Sarbach alias Effendi Tütli Al Denti das Ministerium an. In der Sendung Zum Kaffee sprechen wir mit ihm über Gätsch, Kamel und Konfetti. |
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Donnerstag, 04.02.2010 |
Margot Zuber, Naters |
| "Bevor Du anfängst, deine Ziele zu erreichen, musst Du erst einmal die Kraft haben, Dir Ziele zu setzen" |
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| Margot Zuber hat sich ihr Hobby zum Beruf gemacht. Seit 1998 hat sie sich in der Fotografie aus- und weitergebildet. Heute besitzt die gelernte medizinische Praxisassistentin ein eigenes kleines Fotostudio. Fotografie ist ihre Leidenschaft, sie liebt die Herausforderung, Menschen, Erlebnisse oder Begebenheiten auf Bildern für immer festzuhalten. Bilder, die uns an die schönsten Momente im Leben erinnern, eine romantische Hochzeit, ein Kinderlachen oder eine Makro-Aufnahme eines geliebten Gegenstandes. Seit bald einem Jahr gibt die zweifache Mutter ihre Leidenschaft des Fotografierens auch an andere Menschen weiter. Sie ist seit Mai 2009 Kursleiterin für Grund- und Aufbaukurse in Fotografie bei der Klubschule Migros. |
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