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Mittwoch, 13.01.2010 |
Otto Andenmatten, Grächen |
| Arbeit und Freizeit, geniesse beides, letzteres ein bisschen mehr |
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| Otto Andenmatten leitete über Jahre die Poststelle in Grächen. Nach seiner Frühpensionierung liess er sich zum Wanderleiter ausbilden. Auf Grund einer 3 jährigen intensiven Ausbildung in vielen Bereichen der Natur, der Sicherheit, der Kultur und Geschichte, der Animation und der Wanderführung, weiss Otto Andenmatten sein Wissen vermitteln, kann Geschichten erzählen, Fragen beantworten, Interesse wecken. Seit 4 Jahren ist er Verwaltungs-ratspräsident der Matterhornvalleyhotels in Grächen und bemüht sich mit seinen Kollegen dafür, dass sich die Gäste in der beliebten Ferien-Destination wohl fühlen. |
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Dienstag, 12.01.2010 |
Andreas Schaller, Naters |
| Fer mich isch 2010 d letscht Häx |
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| Andreas Schaller ist ein Mann der ersten Stunde bei der Belalp Hexenabfahrt. Er gehörte mit zu denjenigen initiativen Personen, welche die Belalp Hexe 1983 ins Leben riefen. Ihm und seinen Kameraden ist es zu verdanken, dass damals der Grundstein für eine eigentliche Erfolgsgeschichte gelegt wurde. Mit Andreas Schaller verabschiedet sich nach 28 Jahren nun das letzte Gründungs-mitglied aus dem Hexen-OK. Im Verlaufe der letzten 28 Jahre nahmen insgesamt 22 248 Fahrer an der Belalp Hexe teil - keine dieser Anmeldungen wurde nicht vom Natischer entgegengenommen, bestätigt und auf der Startliste aufgenommen - und dies ist nur eine Aufgabe von vielen, die er in den letzten 28 Jahren bewältigt hat. Ab diesem Donnerstag wird sich Andreas Schaller ein letztes Mal im Rennbüro in Blatten einrichten und mit seinem symphathischen Lächeln die Teilnehmer begrüssen. |
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Montag, 11.01.2010 |
Markus Segessenmann, Realp |
| Der Mann hinter den Biathlon-Medaillen |
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| Markus Segessenmann ist bei Swiss Ski als Nationaltrainer Biathlon angestellt. Dabei ist er verantwortlich für die Damenmannschaften und den Nachwuchs. Im Nationalen Leistungszentrum in Realp organisiert er die Trainings und begleitet die Athleten an die verschiedenen Wettkämpfe. Der gelernte Kaufmännische Angestellte ist seit Herbst 2003 dipl. Trainer Spitzensport und weiss genau, wie man die Sportler zu Höchstleistungen antreiben und motivieren kann. Im letzten April durfte er von der Sporthilfe den Preis für den besten Nachwuchs-Trainer 2008 entgegennehmen. Wie der 39-Jährige seine Zusammenarbeit mit beispielsweise Benjamin Weger sieht, erzählt er am Montag in der Sendung Zum Kaffee. |
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Sonntag, 10.01.2010 |
Charly Roth, Inden |
| Der Allrounder |
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| Geboren ist Charly Roth in Steg, seit 15 Jahren lebt er in Inden. Seine Kindheit beschreibt Charly Roth als sehr schön. Seine Eltern seien arbeitsam gewesen, die Mutter habe daheim und der Vater in der Lonza gearbeitet. Mit drei Geschwistern sei immer etwas los gewesen. Nach der Schulzeit absolvierte Charly Roth die Postlehre in Visp und war später ein Jahr in Genf und Lausanne tätig. Danach wechselte Roth nach Brig, Visp und in weitere Oberwalliser Gemeinden. Nach 17 Jahren als Postangestellter ergriff Roth den Beruf als Allrounder bei der Lindner Alpentherme. |
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Samstag, 09.01.2010 |
Martin Heinzen, Ried-Brig |
| Der jagende Landschaftsgärtner und Pistenpatrouilleur |
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| Martin Heinzen wuchs in einer Grossfamilie auf. Er kam als siebtes von zehn Kindern auf die Welt. Schon mit sieben Jahren durfte er auf verschiedenen Alpen im Simplongebiet als Hirte tätig sein. Die Freude an der Natur bewog ihn schliesslich den Beruf als Baumschulist zu erlernen. Seine Lehre absolvierte Martin Heinzen im Staatsbetrieb der landwirtschaftlichen Schule, Abteilung Baumschule und Obstbau. Der Lehrbetrieb ermöglichte ihm ein Ausbildungsjahr in Lausanne, in der Baumschule Kläffiger, zu verbringen. Nach abgeschlossener Berufslehre absolvierte Martin Heinzen eine Zusatzausbildung zum Landschaftsgärtner in Gwatt bei Thun. 1988 kehrte er ins Wallis zurück und gründete mit seiner Frau Elisabeth das heute noch bestehende Gartenbau, Spreng- und Baggerunternehmen Heinzen in Ried-Brig. Im selben Jahr übernahm Martin Heinzen die Betriebsleitung der Skilifte Rothwald/Wasenalp am Simplon, wo er heute auch Miteigentümer ist. 1998 eröffnete er das Bergrestaurant Mäderlicka auf 2220 m ü. M., welches Heinzen zurzeit zusammen mit seiner Frau führt. Dies nebst seiner Tätigkeit als Betriebsleiter, Technischer Leiter sowie Pisten- und Rettungschef. Seit November 2000 ist Martin Heinzen zudem Klassenlehrer und Prüfungsexperte im Zentralkurs A in Arosa, mit Schwerpunkt auf die Fächer Gebirgsmedizin, Lawinen- und Bergrettung. Von 2003 bis Ende 2008 war Heinzen ein kantonal sowie ein von der KWRO anerkannter Rettungsspezialist. In dieser Zeit als Bergretter nahm er an über 100 Einsätzen teil. So erlebte Heinzen auch die Katastrophe in Gondo als Koordinationschef für den Unfallplatz hautnah. Durch seine Berufe ist Heinzen eng mit der Natur verbunden. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass Tiere und Pflanzen zu beobachten und zu fotografieren zu seinen grössten Hobbys zählt. Hinzu kommt die Jagd, wo er 2001 die Abschlussprüfung ablegte. |
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