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Mittwoch, 09.12.2009 |
Denis Jeitziner, Bern |
| Das Wallis funktioniert wie ein eigenes Universum |
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| Der gebürtige Lötschentaler ist zwar in Bern aufgewachsen, hat aber noch immer einen engen Bezug zum Wallis. Vielleicht ist gerade deshalb das Buch "Planet Wallis", ein deutsch-französischer Bild- und Textband entstanden. Es beantwortet Fragen, wie man ein richtiges Safran-Risotto kocht, warum im Kantonsmuseum ein Stück Rasen des Berner Wankdorfs ausgestellt ist und welche Bücher Pierre Imhasly am liebsten gelesen hat. Fragen und Antworten hat der Werbetexter Denis Jeitziner schön auf 230 Seiten zusammengefasst. Weitere Publikationen waren "Heimat Marzili", "Suure Mocke" oder kürzlich "SuddenDeath" ein SCB-Krimi. Was für ihn ein gutes Buch ausmacht und was gutes Werbetexten ausmacht, wir erfahren es in der Sendung live oder als Podcast. |
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Dienstag, 08.12.2009 |
Silvia Eyer, Naters |
| Durch die Hilfe meines Mannes und meiner Familie habe ich den Ausstieg geschafft! |
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| Silvia Eyer Fatah ist vielen dank der Sendung Style Academy von Faces-TV auf Pro7 bekannt. Vor allem aber hinterliess die junge Brigerin einen bleibenden Eindruck ihrer Vergangenheit wegen. Bis zur Orientierungsschule verlief eigentlich alles normal, dann fing die Sekundarschülerin an, Drogen zu nehmen. Sie verlor ihr Interesse am Unterricht und ihre Noten wurden immer schlechter. Nur mit Mühe und Not konnte die Brigerin die Realschule noch abschliessen. Danach folgte lange nichts, bis ihre Eltern erfuhren, dass sie heroinabhängig war. Zusammen mit dem Jugendrichter organisierten sie einen Therapieplatz in St. Gallen. Dort verweilte Silvia Eyer Fatah 3 Jahre, aber nicht untätig. Sie absolvierte dort die ersten 2 Jahre ihrer Lehre als kaufmännische Angestellte. Nach der Entlassung aus der Klinik kam aber bereits das nächste Unglück. Sie lernte einen Mann kennen und lieben, von dem sie anfangs nicht wusste, dass er ebenfalls drogenabhängig war. Erneut stürzte sich Silvia in die Abhängigkeit. Mit viel Willen und Kraft schloss sie aber dennoch ihr letztes Lehrjahr ab. Danach führte sie lange Zeit ein zurückgezogenes Leben mit ihrem Freund und der Sucht. Dann kam aber die Wende. Durch Zufall lernte die Brigerin ihren jetzigen Ehemann kennen und verliebte sich. Für ihn verliess sie ihren süchtigen Freund und versuchte dies auch mit ihrer Sucht zu schaffen. Es stellte sich trotz grosser Unterstützung von Silvias Mann aber schwierig dar und so beschlossen die beiden zurück ins Wallis zu Silvias Familie zu ziehen. Heute liegt ihr letzter Drogenkonsum ein halbes Jahr zurück. Durch die Hilfe ihres Mannes und ihrer Familie geht es Silvia Eyer Fatah heute gut. |
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Montag, 07.12.2009 |
Herbert Volken, Fiesch |
| Man kann auch ohne Mitglied einer grünen Organisation grün sein |
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| Herbert Volken ist Bergführer, Skilehrer, Hüttenwart, Jäger und Direktor im Feriendorf Fiesch. Viele Jahre war Volken auch in der Politik tätig, als Gemeindepräsident in Fiesch, Grossrat, Grossratspräsident und Präfekt Goms. Als er 1996 das Amt als Gemeindepräsidenten abgab, übernahm er das Sport- und Feriencenter Fiesch. Seit kurzem wurden auf dem Dach des Hallenbads Sonnenkollektoren und eine grosse Photovoltaikanlage installiert. Den so produzierten Strom wird ans EW in Zürich verkauft. Herbert Volken war im September zu Besuch beim Papst um das Anliegen der Pfarrei Fiesch persönlich zu übergeben. Dieses umfasst die Sorge um das Klima, die Erderwärmung und Gletscherschmelze. Ein sehr eindrucksvoller und ergreifender Moment für Volken. In seiner Freizeit jagt Herbert Volken. Zu seinen Hobbies gehören zudem das Bergsteigen, Skifahren, Wandern und alles was zur Geschichte gehört. |
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Sonntag, 06.12.2009 |
Beni Zeiter , Fiesch |
| Geschichten rund um die Gommer Nikolausbräuche |
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| Regelmässig am 5. Dezember wechselt Bernhard Zeiter seine Alltagskleidung gegen eine langen roten Umhang, weisse Handschuhe, einen spitzen Hut und einen riesigen, weissen Bart ein. Als Nikolaus verkleidet ist er unterwegs, um den Kindern in Fiesch eine Freude zu bereiten. Geboren ist Bernhard Zeiter allerdings nicht vor Hunderten von Jahren, sondern 1953 in Fiesch in einer Familie mit 14 Geschwistern. Beruflich machte er sich 1996 mit seinem eigenen Bauunternehmen selbstständig. Acht Jahre später fusionierte die Firma und schloss sich mit anderen zur Gombau AG zusammen. In seiner Freizeit ist Bernhard Zeiter sportlich unterwegs, unter anderem beim Laufen, Skifahren oder Bergsteigen. |
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Samstag, 05.12.2009 |
Beat Dirren, Raron |
| Unterwegs auf Strasse und Bühne |
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| Autohupen, das Brummen des Motors und gelegentlich sicher auch ein Knattern wenn das Kuppeln mal wieder nicht richtig funktioniert, dies sind die täglichen Geräusche und Erlebnisse von Beat Dirren. Seit 4 Jahren hat der Rarner seine eigene Fahrschule und somit bereits Hunderten Schülern zum eigenen Fahrschein verholfen. Seine Freizeit verbringt er allerdings trotzdem nicht damit, Beruhigungstee zu schlürfen. Im Gegenteil, ihn lockt das Abenteuer der Bühne. Einerseits engagiert er sich beim Theaterverein Raron, andererseits ist er begeisterter Sänger beim Kirchenchor Raron (auch Präsident) und bei dem Pesca-Chor Niedergesteln. |
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