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Samstag, 12.09.2009 |
Otto Zumoberhaus, Basel |
| Eine wa gäru list, Müüsig losed und schriibt |
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| Otto wurde 1929 in einem Walliser Bergdorf in eine Kleinbauernfamilie geboren. Laufbahn in der Hotellerie, jahrelange Tätigkeit als Nachtportier, schliesslich bei einer Bank. Heute lebt Otto in Basel, wo er sich seit der Pensionierung vermehrt dem Schreiben widmet, regelmässige Veröffentlichungen von Mundartgeschichten. Mit "Am Schattenberg" legt Otto Zumoberhaus nun, 80-jährig, sein Romandebüt vor. Die Buchvernissage findet am 22. September in der ZAP Visp statt. |
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Freitag, 11.09.2009 |
Reinhard Gertschen, Blatten b. Naters |
| "Lachu, aber nur nit schtriitu!" |
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| Reinhard Gertschen wuchs in einer Möbelschreiner-Familie auf. Da seine zwei jüngeren Geschwister andere Berufs-Interessen zeigten, war die logische Folge, dass Reinhard Gertschen die Lehre als Möbelschreiner absolvierte. Dies obwohl "Reini" als kleiner Bub eher Metzger werden wollte, da er den heimischen Metzger wegen dessen Töff bewunderte. Im Anschluss an die Lehre folgte das Innenarchitekturstudium in Deutschland. Eine Zeit lang arbeitete Gertschen dann als Industrie-Designer. Da sein Interesse an der Malerei und der Kunst schon immer gross war, besuchte er Kurse in Malerei, geometrischem Gestalten und freien Perspektiven an der Kunstgewerbeschule in Bern. Er arbeitete weiterhin noch als Innenarchitekt in Bern, führte allerdings neben gestalterischen Aufgaben auch sehr viele Bauführungen, Projektüberwachungen und Unterhaltsplanungen im In- und Ausland durch. Schliesslich machte sich der Natischer als Innenarchitekt und Designer selbstständig. Doch der Clown in ihm war stärker. Schon immer gehörten Witze und Clownerie zu seinem Leben; erst nur an Familienfesten dann folgten Zirkusauftritte. Als Clown tourte der Innenarchitekt mit verschiedenen Zirkussen durch ganz Europa und führte nebenher sein eigenes Büro weiter. Seine Liebe zu Tieren bewog ihn zum Kauf eines Zoos im Berner Jura. Dort stellte er mitten im Freizeitpark ein Zirkuszelt auf und veranstaltete täglich Shows. Die Touren fehlten ihm aber schon bald und so nahm er seine Löwen und zog als einziger Clown mit einer Löwen-Nummer durch Europa. Neben den Shows und den Theateraufführungen war Gertschen auch als Gefängniswärter in Cretelonge tätig. Heute befasst er sich mit seiner grössten Liebe, welche er bereits seit rund 50 Jahren pflegt, den Vögeln. Er züchtet in seinem Garten Vögel, stellt diese auch an Meisterschaften aus und ist zudem Präsident der Schweizerischen Zuchtrichtervereinigung SZV. Nebenbei ist und bleibt Reinhard Gertschen weiterhin Clown, Unterhalter, Autor und Regisseur. |
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Donnerstag, 10.09.2009 |
Gabriel Wyer, |
| "Morgenstund hat Gold im Mund" |
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| Gabriel Wyer kam als ältestes von 6 Kindern in Lalden zur Welt. Sein Vater war in der Landwirtschaft tätig und so musste Gabriel Wyer auch ab und zu anpacken. Nach der obligatorischen Schulzeit absolvierte er das Lehrerseminar und unterrichtet mittlerweile seit fast 40 Jahren an der OS in Brig und Visp. So steht auch bald die Pension an. Pläne für die Zeit �danach� hat der ausgeglichene und eher ruhige Sekundarlehrer noch keine konkreten gefasst. Neben der Schule engagierte sich Gabriel Wyer stark für den Fussball. Dies tat er v.a. für den FC Lalden, bei dem sein Onkel vor 50 Jahren zu den Gründungsmitgliedern gehörte. Der Sekundarlehrer war lange Zeit als Mittelfeldspieler dabei, fungierte danach als Juniorentrainer und war auch im Vorstand tätig. So lag es nahe, dass er angefragt wurde, zum 50- Jahr-Jubiläum die Chronik des FC Laldens zu schreiben. Ein weiteres Hobby des Lehrers ist die Ornithologie, die Vogelkunde. Das Interesse dafür wurde durch den Beruf geweckt. In der Folge wurde Gabriel Wyer Komiteemitglied im Natur- und Vogelschutzverein Oberwallis NVO. |
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Mittwoch, 09.09.2009 |
Irmgard Anthenien, Brig-Glis |
| Immer wiider eppis Neus aapacku! |
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| Irmgard Anthenien ist in Obergesteln geboren und aufgewachsen. Nach der obligatorischen Schulzeit absolvierte sie das Lehrerinnenseminar, wollte allerdings nicht weiter diesen Beruf ausüben. So beschloss sie Bibliothekarin zu werden. In diesem Beruf ist sie auch heute noch tätig, unter anderen! Seit 1993 ist die Gommerin Mitinhaberin des Bibliobüros Anthenien & Gasser. Dort erledigt sie Arbeiten für Archive, Bibliotheken und Dokumentationsstellen. Seit 2006 arbeitet die Bibliothekarin zudem an zwei Tagen in der Woche als Informationsmanagerin an der Pädagogischen Hochschule Wallis. Für die vollständige Erfüllung im Berufsleben fehlte allerdings noch etwas. Wandern war schon immer ein grosses Hobby von Anthenien, aber spätestens nach ihrer Wandertour durch Griechenland packte sie die Leidenschaft komplett. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sie 2005 ihre Ausbildung zur diplomierten Wanderleiterin ASAM begann. Nun kann Irmgard Anthenien all ihre beruflichen Vorlieben vereinen. |
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Dienstag, 08.09.2009 |
Rolf Kalbermatter, Naters |
| "Der liebe Gott, die Kirche und die Musik sind meine steten Begleiter" |
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| Der St. Niklauser Rolf Kalbermatter ist das älteste von zwei Kindern. Der liebe Gott, die Kirche und die Musik waren stets die Begleiter des Natischer Kaplans. Doch wie das Leben so spielt, führte ihn sein Schicksal zuerst auf einen anderen Weg. Nach der obligatorischen Schulzeit und der Landwirtschaftlichen Schule absolvierte er eine Lehre als Koch in Lenzburg. Anschliessend arbeitete er in Zermatt als Koch, später als Kellner und liess sich schliesslich in einem Hotel zum Kaufmann ausbilden. Während diesen Jahren pflegte Kalbermatter stets den Kontakt zu Gott und der Kirche. Sein Wunsch, einen seelsorgerischen Beruf zu erlernen, wuchs und fing an, Gestalt anzunehmen. Mit 27 Jahren fasste Kalbermatter den Mut, einen neuen Weg einzuschlagen. So begann er die Ausbildung am Katechetischen Institut Luzern und absolvierte für acht Monate ein Pfarreipraktikum in Naters. Für ein weiteres Theologiestudium waren mindestens zwei Jahre Berufserfahrung im seelsorgerischen Bereich notwendig. So war Rolf Kalbermatter dann während zwei Jahren als Ketechet und Jugendseelsorger in den Pfarreien der Region Stalden tätig. Die nächste Hürde in seiner Ausbildung war das Pastoraljahr, welches er in Turtmann absolvierte. 2003 wurde Rolf Kalbermatter von Bischof Norbert Brunner zum Diakon und 2004 zum Priester geweiht. Heute ist er Kaplan in der Pfarrei St. Mauritius in Naters. Zudem ist er Leiter der Lobpreis-Band "Tu solus", Verantwortlicher Leiter der kirchlichen Sendungen auf rro und Mitglied des Bischofsrates. Ausserdem ist der Kaplan Mitglied der freiwiligen Feuerwehr von Naters, Präsident vom rtk (radio team kirche) und hat vor kurzem ein Buch "Wägzeichu - Gedanken zum Tag" herausgegeben. |
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